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Dämpfungsfaktor

Der Dämpfungsfaktor beschreibt im Wesentlichen die Fähigkeit eines Audioverstärkers, die vom Lautsprechertreiber zurückgeworfene Leistung abzufangen und zu dämpfen. Dabei beschreibt das Verhältnis von Eingangsimpedanz des Lautsprechers zum Ausgangswiderstand des Verstärkers den Dämpfungsfaktor. Ein hoher Dämpfungsfaktor bedeutet in der Regel eine bessere Kontrolle über das Ein- und Ausschwingen der Lautsprechermembran und führt zu einem direkteren und dynamischeren Klangbild, wobei ein Dämpfungsfaktor von 20 mindestens erreicht werden sollte. Der Grund dafür ist unter anderem, dass beim trägen Ausschwingen der Membran über die Schwingspule ein Strom induziert wird. Dieser wird durch eine geeignet niedrige Impedanz im Verstärker kurzgeschlossen und damit das Ausschwingen abgebremst. Diese Eigenschaft ist vor allem im Bassbereich bei Impulsen sehr wichtig, da dort die Membranen meistens eine sehr große Masse haben, die es zu kontrollieren gilt.

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