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Ethernet

Ethernet ist Technologie zur kabelgebundene Datenübertragung, ursprünglich entwickelt für lokale Datennetze (LANs). Man unterscheidet zwischen Übertragungsraten von 10 Megabit/s, 100 Megabit/s (Fast Ethernet), 1000 Megabit/s (Gigabit-Ethernet), 10, 40 und 100 Gigabit/s. Die maximale Link-Länge beträgt 100 Meter bei 10G und Verwendung von Cat.6- und Cat.7-Kabeln.

Ethernet beschreibt dabei gleichzeitig Layer 1 und Layer zwei des OSI-Modells. Layer 1 beschreibt hier die Lösung auf physikalischer Ebene. Dort nutzt Ethernet, um genug Flanken zur Synchronisation zu haben, das Manchester-Encoding. Zur Lösung von Kollisionen, also dem gleichzetigen versenden zweier Computer über der selben Leitung, und einer kontrollierten Kommunikationssteuerung wird das sogenannte Media Acces Control, umgesetzt, was sich dabei schon auf Layer 2 befindet. Ebenfalls auf Layer zwei befindet sich dann die Implementierung des Ethernet-Frames, welches aus den folgenden Blöcken besteht: einer Präambel, der Zieladresse (MAC-Adresse), Absenderadresse, Länge & Typ des Frames, den eigentlichen Daten, wie sie von Layer 3 übergeben werden, einem Padding-Block, falls der Datenblock zu kurz ist, sowie einer CRC-Fehlererkennung. Damit erlaubt Ethernet zunächst nur eine Kommunikation zweier direkt miteinander verbundener Rechner (unicast). Für eine Multicast-Kommunikation ist eine Steuerung, wie sie im Layer 3 vorgesehen ist (z.B. IP) notwendig.

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