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Grenzfrequenz

Der Begriff Grenzfrequenz spielt in unterschiedlichen Kontexten eine Rolle. Grundsätzlich wird als Grenzfrequenz jene Frequenz bezeichnet, über oder unter die Übertragungsfunktion eines LTI-Systems (Filter, Räume, Delays) mit einer gewissen Flankensteilheit abfällt. Simpelstes Beispiel dafür sind Hoch-, Tief- und Bandpassfilter , wobei Bandpassfilter  zwei Grenzfrequenzen besitzen. Übliche Flankensteilheiten bei Filtern sind 6dB/Oktave oder Vielfache davon. Da diese Filter in quasi jeder Musikproduktion eingesetzt werden, manchmal, wie beim Dubstep, sogar künstlerisch, manchmal jedoch auch rein technisch, wie bei der A/D- und D/A-Wandlung, stellt die Grenzfrequenz einen Standardparameter dar. Studiomonitore verfügen über verschiedene, auf unterschiedliche Frequenzbereiche optimierte Lautsprecher (z.B. Hoch- und Tieftöner), erfolgt die Teilung des Signals in entsprechende Frequenzbänder durch Frequenzweichen. Um Frequenzbereiche unterhalb der unteren Grenzfrequenz des Tieftöners abzudecken (z.B. unter 60 Hz), kommen Subwoofer zum Einsatz.

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