GLOSSAR // H

Hörbereich

Der Hörbereich wird zum einen durch den Lautstärkepegel und zum anderen durch den wahrnehmbaren Frequenzbereich definiert. Während die Hörschwelle je nach Frequenz variiert (das Menschliche Gehör nimmt Frequenzen im Bereich von ca. 2-5 kHz am besten wahr), beginnt die Schmerzgrenze bei ca. 120 dB. Der wahrnehmbare Frequenzbereich beginnt am unteren Ende bei ca. 16 Hz und endet bei ca. 21 kHz, wobei die obere Grenze sich mit zunehmendem Alter nach unten verschiebt. Mit Hilfe dieser beiden Parameter lässt sich ein zweidimensionaler Graph erstellen, die sogenannten Fletcher-Munson-Kurven (auch „Gehörrichtige Lautstärke), benannt nach Harvey Fletcher und Wilden A. Munson, welche 1933 dazu die ersten Daten erhoben hatte.

Dabei bilden die Graphen die Kurven gleicher Lautstärkepegel, welche zuletzt in der ISO 226:2003 definiert wurden und die Einheit „phon“ besitzen, wobei diese Einheit so definiert ist, dass ihr Zahlenwert mit dem Zahlenwert des Schalldruckpegels bei einer Frequenz von 1 kHz übereinstimmen. Das bedeutet, dass bei einem Lautstärkepegel von beispielsweise 40 Phon der Schalldruckpegel eines 50-Hz-Tons um ca. 33 dB angehoben werden muss, damit er gleich laut empfunden wird wie ein 1-kHz-Ton. Der Schalldruckpegel eines 10-kHz-Tons muss um 15 dB angehoben werden.

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